PRODUCT: UNO
CUSTOMER: JUERGEN S.. STUTTGART, GERMANY
DATE: 2001-04-20
Zusammenfassend lässt sich mein Eindruck so beschreiben: "Unterkiefer berührt Boden". Die Auflösung speziell im Mittel- und Hochtonbereich ist traumhaft. Und damit meine ich nicht nur die Räumlichkeit, sondern insbesondere auch die Fähigkeit komplexe, stark transiente Signale sehr schnell und direkt in Schall zu wandeln. Zum Beispiel die Becken eines Schlagzeugs klingen sehr "natürlich". Wer jemals zwei Meter neben einem Schlagzeuger gestanden hat, der gerade sein Instrument bearbeitet, und diesen Eindruck nicht vergessen hat, der wird den Eindruck bekommen, nicht vor einer Uno zu sitzen sondern im Proberaum oder auf einer Bühne zu stehen. Diesen Eindruck teilen übrigens auch Freunde und Kollegen von mir welche ich eingeladen hatte. Alle (!) sagten unaufgefordert: "Ich habe den Eindruck, der Musiker steht drei Meter vor mir". Aber nicht nur der Mittel- und der Hochtonbereich lassen einen plötzlich Musik (wieder?) neu erleben und geniessen, auch und geraden von den Bassmodulen war ich positiv überrascht: Sehr straff und trocken, dabei immer definiert ohne jeglichen Matsch oder Mulm. Bewusst habe ich auch jegliche Stilrichtung von Musik angehört. Das Ergebnis: Dieser Lautsprecher kann schlichtweg mit allem gefüttert werden. Die Vier Jahreszeiten mit Nigel Kennedy machen genauso Spass wie der Filigran-Hardrock von Dream Theater oder der ruhige, sphärische Ethno-Pop eines Peter Gabriel. Ich habe mich beim Hören fast immer dabei ertappt, wie mein Fuss den Takt mitgeklopft hat, meine linke Hand das (imaginäre) Griffbrett der Gitarre bearbeitet hat oder die Lehnen meines Sessels als Schlagzeug-Ersatz herhalten mussten. Ich habe nicht Musik gehört, ich war in der Musik. Der unheimliche Detailreichtum lässt einen einen Song immer wieder neu erleben, weil es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt: Hier eine kleine Triangel, da das Rutschen der Finger des Gitarristen auf den Saiten in den Spielpausen. Oder bei einem Stück von INXS: Wenn man genau hinhört, hört man bei einer Piano-Passage das Klicken des Metronoms während der Aufnahme. Schlicht und einfach: Faszinierend!!!!
My impression can be summarized as follows: I was jaw-slacked. The resolution especially in the high and medium frequency areas are dreamlike. And I’m not just talking about the spatiality but the way complex, strongly transient signals are transformed into sound quickly and directly. An example would be how natural drums sound. Anyone who ever stood 2 meters away from a drummer, and knows how it sounds, won’t feel like sitting in front on an UNO, but like they’re standing on a stage. By the way I share this opinion with coworkers and friends. Everyone agrees: “it feels like the musician is right next to me!” But not just the high and medium frequencies make you feel like you’re rediscovering music. I was particularly impressed by the bass horns: very dry and defined. I listened to all sorts of music, my conclusion: these speakers can be “fed” with anything the Four Seasons are just as fun to listen to as hardrock or ethno pop. The UNO doesn’t just play music; it lets you be a part of it. Every song is an experience; you discover something new every time you listen. Whether it’s a triangle, the sound fingers make on chords or the clicking sound of a metronome. It’s simply fascinating.